Easy & Tasty
Eco-nutrition Challenge!

 
DAY 1
Die Gemüse-Challenge

Heute kein Fleisch – das ist einfacher als es klingt!

Ersetzen Sie Fleisch durch Tofu oder Soja-Alternativen. Sie könnten auch viele Bohnen und Hülsenfrüchte in Ihre Mahlzeiten integrieren, um somit eine gesunde Portion Eiweiß zu sich zu nehmen.

 

Warum?

Eine fleischige Sache

Die Reduzierung Ihres Fleischverzehrs ist die effektivste Methode zur Reduzierung der Auswirkungen, die Ihr Lebensstil auf den  Planeten hat. Wir sagen nicht, dass Sie überhaupt kein Fleisch mehr essen sollen – aber eine Reduzierung des wöchentlichen Verzehrs könnte große Auswirkungen auf die Umwelt haben. Weniger Fleisch essen hilft dabei, die CO2-Emissionen, die Abholzung von Wäldern, den Wasserverbrauch und Fettleibigkeit zu reduzieren.

Alternativlösungen

Schritt für Schritt müssen Verbraucher anfangen, über die verfügbaren Alternativen zu Fleisch und Milchprodukten nachzudenken und diese einmal zu probieren. Es geht nicht um eine komplette Änderung der Esskultur – sondern lediglich um einen sanften Wandel hin zu einem natürlichen, vollwertigen Ernährungsansatz, der bei Verbrauchern in ganz Europa immer beliebter wird. Viele umweltbewusste Menschen haben heutzutage wohlüberlegte Ansätze, was ihre Ernährung betrifft, und denken beim Essen auch an Ethik und daran, ihre Mahlzeiten abwechslungsreicher zu gestalten.

Was gibt es alles?

Die gute Nachricht ist, dass es überall viele Alternativen gibt – Soja, Nüsse, Zerealien, Hülsenfrüchte und Bohnen sind wertvolle Eiweißquellen und in jedem Supermarkt zu finden. Es ist gut möglich, dass Ihre Ernährung, wenn Sie einmal damit begonnen haben, mehr pflanzliche Produkte in Ihre Mahlzeiten zu integrieren – z. B. Tofu als Fleischersatz –, sich immer mehr auf pflanzliche Produkte ausrichten wird, ohne dass Sie es bemerken. Denken Sie immer daran, dass es jede Menge nachhaltig produzierte Alternativen gibt.

 
 

Ihre Gesundheit und die Gesundheit unseres Planeten – Fakten

  • Der Fleischverbrauch wird sich laut Prognosen der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) zwischen den Jahren 2000 und 2050 verdoppeln. Gleichzeitig wird der Milchverbrauch im selben Zeitraum um 80 Prozent ansteigen.
  • Die Lebensmittelproduktion aus der Viehzucht ist, ebenfalls laut UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation, für 18 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.
  • Für die Produktion von Hühnchen-, Schweine- und Rindfleisch wird mehr Wasser pro Kilogramm verbraucht als für den Anbau von Soja – bei Rindfleisch liegt der Verbrauch sogar 20 Mal so hoch wie bei Soja (Professor Hoekstra).
  • Die Produktion von Rindfleisch erzeugt 10 Mal so viel CO2 pro Kilogramm wie die Produktion von Tofu, der als Fleischersatz dienen kann (Prof. Hoekstra).
  • Die globale Erderwärmung ist nicht nur die umweltbezogene Folge der Viehzucht. Auch Wasser- und Landnutzung müssen hierbei berücksichtigt werden. Schätzungen zufolge werden 75 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen für Viehbestand genutzt – entweder als Weideland oder zum Anbau von Futterpflanzen.
  • Wenn sich alle Europäer an einem Tag in der Woche pflanzlich ernähren würden, entspräche das 13,7 Millionen Autos weniger auf den Straßen der EU.
 
 

Ihre Gesundheit und die Gesundheit unseres Planeten – Tipps

  • Beteiligen Sie Ihre Kinder und ermutigen Sie sie, ihre eigenen umweltfreundlichen Ernährungspläne aufzustellen.
  • Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen auf www.weekofsoya.eu inspirieren.
  • Ersetzen Sie einen Burger mit Rindfleisch doch mal durch einen Tofuburger oder geben Sie etwas Sojahack in Ihre Bolognesesoße. Sie werden überrascht sein, wie lecker das schmeckt – und Ihre Familie wird den Unterschied wahrscheinlich noch nicht einmal bemerken.
  • Probieren Sie mal Edamame-Bohnen zum Abendessen – sie sind ein schmackhafter Eiweißersatz und auch an sich ein leckeres Gemüse.
  • Schreiben Sie auf, was Sie essen, und ebenfalls, was sich im Hinblick auf die Kosten für Ihr Essen ändert.